Was sollen die Eskimos dann essen?

Oder wahlweise die Steppenbewohner in der Mongolei oder der Savannen in Afrika. Obwohl das wieder ein Whataboutism ist, schauen wir uns das Argument mal genauer an. Was spielen diese wenigen Menschen für eine Rolle für Vegan lebende Menschen in den Industriestaaten? Oder was wäre es für ein Argument gegen den Veganen Lebensstil hierzulande?

Damit ist eigentlich schon alles zu diesem „Argument“ gesagt. Nebenbei bemerkt, für die noch traditionell lebenden Inuit (sehr wenige) wird es aufgrund des Klimawandels jetzt schon immer schwieriger bei der Jagd erfolgreich zu sein. Das Eis braucht durch die Erwärmung immer länger bis darauf gejagt werden kann.

Für die Steppenbewohner in Afrika gilt ähnliches, da die Steppen durch den Klimawandel immer mehr zu Wüsten werden (Desertifikation).

Und auch die Steppen der Mongolei führt die Klimaerwärmung zu einem erheblichen Risiko für die lokale Wasserversorgung und damit auch der traditionellen Rentierhaltung.

Um auf meine oben gestellte Frage zu antworten, was spielt das für eine Rolle im Bezug auf Veganismus. Also erstens taugt es nicht als Argument gegen den Veganismus. Nur weil es vermeintlich einige wenige Menschen nicht umsetzen können, ist nicht der gesamte Veganismus widerlegt.

Im Gegenteil, nimmt man diese Menschen, die auf Viehwirtschaft angewiesen sind ernst, dann muss man Vegan werden um einen der größten Faktoren für die Klimaerwärmung abzuschalten, die industrielle Nutztierhaltung.

Isst man weiterhin Fleisch gefährdet man deren Lebensgrundlage.

„aber die Eskimos?“

Go Vegan um die Inuit zu schützen

Ist die Frage nach den Eskimos ernst gemeint, dann ist das eher ein Argument für den Veganismus als dagegen

Zitate

Die eigentliche „Provokation“ eines Veganers liegt gar nicht in dem, was er sagt, sondern in…

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